Geschichte der Wismut (Bergbaubetrieb 09 Aue)
 
  • um 1450 erstes Berggeschrei nach Silber in Schneeberg/Schlema
  • 1503 Baubeginn Markus-Semmler-Stolln 44 km
  • ab 1906 erfolgreiche Suche nach radioaktiven Wässern durch Friedrich, Schiffner und Weidig
  • 16.06.1913 erstmals Ausgabe von Radonwasser am Lichtloch 15 des Markus-Semmler-Stollns
  • 16.05.1918 Eröffnung des "Stärksten Radiumbades der Welt" in Oberschlema
  • ab 1945 erfolgreiche Sucharbeiten der sowjetischen Besatzungsmacht nach Uran im MSS
  • 1945/46 Beginn der intensiven Ausbeutung der Uranerzlagerstätten im Westerzgebirge
  • 16.11.1946 Einstellung des Kurbetriebes in Schlema auf Anweisung der sowjetischen Militärverwaltung
  • 02.07.1947 Anmeldung der Staatlichen Aktiengesellsschaft der Buntmetallindustrie SAG "Wismut" in Aue
  • ab 1952/1953 Abriss des Kurzentrums wegen Einsturzgefahr (mehr als 320 Häuser)
  • ab 01.01.1954 Beginn Tätigkeit der SDAG Wismut
  • 01.03.1991 letzter Hunt Erz aus Schacht 371 gefördert
  • 20.12.1991 Umwandlung der SDAG Wismut in Wismut GmbH, Wismut - Vertrag BRD mit GUS
  • 1991 Bergbaubetrieb Aue wird in Sanierungsbetrieb Aue umbenannt
  • 1991 rechtliche Grundlage
 
Uranerzgewinnung im Raum Schlema
(Zahlen und Fakten zum Uranerzbergbau)
 
  Welturanproduktion
 
1946 bis 1990
1780 kt Uran
westliche Länder
1177 kt entspricht 66 %
SAG/SDAG Wismut
231 kt entspricht 13 %
Sowjetunion (GUS-Staaten)
190 kt entspricht 11 %
Osteuropäische Staaten
182 kt entspricht 10 %
 
  Uranproduktion der SAG/SDAG Wismut
 
1946 bis 1990
231 kt Uran
Lagerstätten in Thüringen
117 kt entspricht 51 %
Lagerstätten in Sachsen
114 kt entspricht 49 %